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VDSL - das Breitbandnetz der Zukunft

Von Hamburg bis München, von Düsseldorf bis Berlin - die Deutsche Telekom macht Deutschland mit ihrem neuen Netz zur Hochgeschwindigkeits-Nation.

Bis Mitte des Jahres 2006 verfügen zehn deutsche Städte über die modernste Kommunikationsinfrastruktur in Europa. Rund drei Millionen Haushalte werden damit erreicht.

Voll mit modernster Technik - die Multifunktionsgehäuse der Deutschen Telekom.

Voll mit modernster Technik - die Multifunktionsgehäuse der Deutschen Telekom.

Auf der Basis des neuen Hochgeschwindigkeitsnetzes entwickelt die Deutsche Telekom einen neuen Markt für innovative Multimedia-Dienstleistungen. Innovation hat auch ihren Preis, genauer gesagt eine Investition allein in den ersten zehn Städten von rund 500 Millionen Euro.


VDSL macht den Daten Dampf

Das Herzstück dieses Netzes besteht aus Glasfaser. Bereits zur Jahresmitte hat die Deutsche Telekom mehr als 10.000 Kilometer davon verlegt und 14.000 Multifunktionsgehäuse aufgestellt. Diese Gehäuse ersetzen die Kabelverzweiger (KVZ) die bislang die Kunden mit dem Netz der Telekom verbunden haben und als "graue Kästen" im Stadtbild wahrgenommen wurden. In den neuen Gehäusen hat neben der bewährten auch VDSL-Technik ihren Platz. Sie macht den Daten Dampf und beschleunigt sie auf bis zu achtfacher Geschwindigkeit von beispielsweise T-DSL 6000.


Digitaler Teilnehmeranschluss

VDSL ist die Abkürzung für "Very high bitrate Digital Subscriber Line". Das heißt so viel wie Digitaler Teilnehmeranschluss mit sehr hoher (Daten-)Übertragungsrate. Diese neuste Generation der Datenübertragungstechnik hat eine so genannte Downstream-Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit und eine Upstream-Geschwindigkeit von bis zu fünf Megabit pro Sekunde. Der Kunde erhält die Daten also zehnmal schneller, als er sie versendet.


Glasfaser bis zum Bordstein

Solche hohen Verbindungsgeschwindigkeiten lassen sich über das gute alte Telefonkabel aus Kupfer nur über relativ kurze Distanzen realisieren (300 bis 1.000 Meter). Sprich auf der "letzten Meile" vom Hausanschluss bis auf die Straße, aber nicht bis zur nächsten Vermittlungsstelle. Für das VDSL-Netz der Telekom war es daher notwendig, die neue Breitband-Technik so nahe wie möglich zu den Kunden zu bringen. Sie steckt daher in den Multifunktionsgehäusen und schickt die Daten vom Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz über die Letzte Meile zum Kunden oder zurück. Diese Ausbauvariante nennt man "Fibre to the curb", also "Glasfaser bis zum Bordstein".


Neue Stufe des digitalen Zeitalters

Mit dieser Infrastruktur können in den zehn deutschen Städten bereits zum Start im Sommer 2006 rund 2,9 Millionen Haushalte - das sind etwa 50 Prozent - die neuen Dienste nutzen. Bis zum Jahresende schon rund 90 Prozent der Haushalte.

© Deutsche Telekom, 2010

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