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E-Health - Gesundheit digital

Effizienz steigern und Kosten sparen: Das sind die zentralen Herausforderung im heutigen Gesundheitswesen. Wesentlich dabei ist ein verbesserter Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Akteuren.

erHier bieten moderne Informations- und Kommunikationsmedien eine Fülle von Möglichkeiten, die von der Telemedizin bis zur elektronischen Patientenakte reichen.

Mit Motiva können Ärzte die Vitaldaten ihrer Patienten jederzeit einsehen und Risikopotenziale frühzeitig erkennen.

Mit Motiva können Ärzte die Vitaldaten ihrer Patienten jederzeit einsehen und Risikopotenziale frühzeitig erkennen.

Die Deutsche Telekom engagiert sich in zahlreichen Pilotprojekten für den Aufbau einer modernen ICT-Infrastruktur im Gesundheitswesen.

Alle Informationen auf einen Klick
In einem der größten Pilotprojekte zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte hat T-Systems in Kooperation mit der Knappschaft Krankenversicherung 50 Arztpraxen und das Knappschaftskrankenhaus Bottrop über eine umfassende Telematikinfrastruktur miteinander vernetzt. Seit Januar 2009 können die ersten 10.000 Versicherten mit ihrer persönlichen Gesundheitskarte auf eine elektronische Patientenakte mit allen wichtigen Daten aus der ambulanten und stationären Versorgung zugreifen. Sie liegt in einem Hochsicherheitszentrum von T-Systems und kann nur vom Patienten selbst zur Einsicht freigegeben werden.

Der gesamte Prozess läuft über das internetunabhängige Branchennetz Gesundheitswesen. Das nach außen geschlossene Netzwerk kann nur von registrierten Teilnehmern genutzt werden. In St. Pölten, Österreich, unterstützt T-Systems das Landesklinikum auf dem Weg zur elektronischen Patientenakte. Die Mitarbeiter erfassen dazu insgesamt sechs Millionen Seiten aus Patientenakten elektronisch und integrieren sie in das Krankenhausinformationssystem. Für die künftig selbstständige Erfassung der Akten stellt T-Systems dem Klinikum zentrale Hochleistungs- und lokale Arbeitsplatzscanner zur Verfügung.

Am Puls des Patienten
E-Health-Lösungen entlasten nicht nur die Verwaltung im Gesundheitswesen, sondern helfen auch, Patienten medizinisch besser zu betreuen – unabhängig von Routineuntersuchungen in der Praxis. In Kooperation mit der Telekom realisiert das Medizintechnik-Unternehmen Biotronic ein innovatives Konzept, um Patienten mit implantierten Herzschrittmachern und elektronischen Defibrillatoren kontinuierlich zu überwachen. Die Implantate messen unter anderem ständig die Herzfrequenz und senden die Daten über die Mobilfunknetze der Telekom an einen sogenannten "CardioMessenger", der die wichtigsten Daten weiter an ein Rechenzentrum sendet. Dort werden sie aufbereitet und auf einer passwortgeschützten Internetseite für Ärzte bereitgestellt. Bei außergewöhnlichen Vorkommnissen werden die Ärzte direkt per E-Mail, SMS oder Fax benachrichtigt.

Telemedizin in T-City
Als eines der ersten Projekte der Zukunftswerkstatt T-City Friedrichshafen startete das Telemedizinsystem Motiva, mit dem Patienten mit Herzinsuffizienz von zu Hause aus regelmäßig gesundheitlich gecheckt werden können. Spezielle Messgeräte erfassen Gewicht, Blutdruck und Puls des Patienten und leiten die Daten über ein internetunabhängiges Netz an ein Rechenzentrum weiter. Die betreuenden Ärzte erhalten jederzeit Zugang und können so die Vitaldaten einsehen und Risikopotenzial frühzeitig erkennen. Als interaktive Schnittstelle dient der Fernseher des Patienten: Über das TV-Gerät können vertraulich Mitteilungen zwischen Art und Patient ausgetauscht werden. Die Patienten des Klinikums Friedrichshafen bleiben so in ihrer gewohnten Umgebung und genießen gleichzeitig das beruhigende Gefühl, gut betreut zu werden.

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